Viele deutsche Städte plagen sich momentan mit der Ausbreitung der Spielhallen herum. Wie auch viele andere Städte ist die Stadt Frankfurt betroffen. Hier werden die Umständer äußerst kritisch bewertet und deshalb fordert Frankfurt eine deutschlandweite Regelung.

Neben der Stadt Frankfurt plagt sich auch die Stadt Wiesbaden mit diesem Thema herum. Auch sie will dieses Thema in den Griff bekommen. Es wird gefordert, dass die Spielhallen deutlich höhere Abgaben leisten sollen. Ausserdem wird darauf hingewiesen, dass sich die Anzahl der Spielsüchtigen in Wiesbaden drastisch erhöht hat und diese Zahl alamierend hoch sei. Dem Stadtplanungsdezernent Schwarz von der CDU gefällt so gar nicht was auf der Straße zu sehen ist. Schwarz sagte in der Frankfurter Rundschau, dass ihn dieses Thema schlaflose Nächte bereitet und er diese Entwicklung als unzumutbar ansieht. Nicht nur er weiss keinen Rat mehr, auch seine Kollege in der Stadtverwaltung wissen nicht mehr was man noch tun könnte. In diesem Jahr sind bereits elf weitere Spielhallen hinzugekommen und es werden sicherlich noch mehr werden. Seit längerem wird schon über die Frage nachgedacht, wieso überhaupt eine Zulassung gegeben wird, wenn man doch gegen die Ausbreitung der Casinos vorgehen möchte. Der Stadt sind jedoch die Hände gebunden.Solange die baurechtlichen Kriterien erfüllt sind, muss die Stadt der Zulassung zustimmen. Um das Problem in den Griff zu bekommen, muss eine Regelung auf Bundeseben gefunden werden.

Nicht nur Stadtverwaltungen versuchen sich gegen die Ausbreitung von Casinos stark zu machen sondern auch viele Bürgerinitiativen.

Nicht nur in Frankfurt sondern auch in Wiesbaden nahm die Anzahl an Spielhallen deutlich zu und damit verbunden natürlich auch die Anzahl der Spielsüchtigen. Es wird davon ausgegangen, dass die Anzahl von Süchtigen in Hessen von 8000 auf 22000 angestiegen ist. Davon sind die meisten Süchtigen auf Spielhallen zurückzuführen. In den vergangenen Jahren ist die Zahl um ein Fünftel gestiegen und so wie es aussieht, wird diese sich in naher Zukunft nicht verringern. 80% der sich in Behandlung befindener krankhafter Glücksspieler hängen hauptsächlich an Geldautomatenspielen. Mit großer Besorgnis beobachtet die Ordnungsdezernentin von  Wiesbaden die vermehrung von Spielhallen. Wie auch viele andere, will auch sie schnellst möglich eine Lösung für das Problem finden. Es wird mit dem Gedanken gespielt, die Abgaben auf die Spieleautomaten zu erhöhen. Doch auch dieses wird nicht viel bringen, denn hinter den Spielehallen stecken meist finanzkräftige Firmen denen eine Erhöhung nicht viel ausmachen würde.